Arbeiten im SHK-Handwerk: Ausbildung, Spezialisierung und Teamarbeit #3
Shownotes
Was erwartet Mitarbeitende und Auszubildende in einem modernen SHK-Betrieb? Die Folge gibt Einblicke in die Arbeitsweise bei Woydowski: - Beruf und Spezialisierung: Welche Aufgaben Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik übernehmen und wie Weiterbildung an Interessen und Stärken anknüpft. - Digitales Onboarding: Wie aus einem kurzen Video zur Alarmanlage ein internes Portal für Einarbeitung, Schulungen und Grundlagen der Arbeitssicherheit entstand. - Organisation und Lager: Arbeitsvorbereitung, spezialisierte Teams und ein einfaches Kanban-System für häufig benötigte Materialien. - Notdienst und Überstunden: Der Betrieb erläutert seine Vergütung für Bereitschaftsdienste und einen zusätzlichen bezahlten Urlaubstag pro Notdienstwoche. Reguläre Projekte sollen innerhalb der vorgesehenen Arbeitszeit zu schaffen sein. - Mitarbeitervorteile und Teamleben: Monatlich aufgeladene Mitarbeiterkarte, E-Auto über Gehaltsumwandlung, Jobrad und eine an Unternehmensziele gekoppelte Jahresprämie. Gemeinsame Aktivitäten werden mit den Mitarbeitenden ausgewählt. - Ausbildung: Dreieinhalb Jahre mit Berufsschule, Praxiseinsätzen und überbetrieblicher Ausbildung. Zwei Meister betreuen die Auszubildenden; wöchentliche Besprechungen bieten Raum für Fragen und Berichtshefte. - Personalgewinnung: Ein Recruiting-Video im Stil von „Haus des Geldes“ und die gemeinsame Filmarbeit als Teamerlebnis. Im Gespräch wird auf das Karriereportal und die Recruiting-Videos auf dem YouTube-Kanal von Woydowski verwiesen.Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen, wir sind wieder da.
00:00:02: Zukunft Handwerk der Woydowski Podcast.
00:00:05: Ronn vielen Dank dass du wieder zur Stelle bist und ich bin heute mit dem Thema unterwegs.
00:00:15: wie ist es denn das Arbeiten im Unternehmen Woydowski?
00:00:19: was sollte man mitbringen?
00:00:21: Was treibt einem um?
00:00:23: Was bedeutet das in Kontakt mit Kunden?
00:00:26: diese ganzen Facetten die ganze Vielfältigkeit heute mal beleuchten und ja, ich mach es erst einmal ganz weit auf.
00:00:36: Was würdest du sagen heutzutage bei Woydowski in einem Unternehmen Heizungsanitär mit vielen digitalen Werkzeugen auch mit vielen Anforderungen Richtung Energiewende?
00:00:53: Wir haben auch schon über E-Mobilität gesprochen.
00:00:55: was ist gefordert?
00:00:57: Ja also auch erstmal schön, dass ich da sein kann.
00:01:04: Das ist natürlich ein sehr breites Thema aber wir versuchen das natürlich bei uns strukturiert anzufassen.
00:01:12: es ist natürlich der Beruf hat ja auch verschiedenste Bezeichnungen ganz aktuell im Moment wenn nicht heute die Ausbildung beginne Anlagen Mechaniker SHK Sanitär Heizung Klima.
00:01:28: für viele Ausschäle schwer zu fassen, was das eigentlich ist.
00:01:33: Da lebe ich immer wieder in den Bewerbungsgesprächen bei jungen Leuten, dass ich eigentlich erstmal erklären muss, was unser Beruf eigentlich genau macht.
00:01:41: und hatten wir ja auch schon mal in einer Folge, da es natürlich klassische Sanitär- und Heizungshandwerk also Sanitäre, Badezimmer, Rohrleitungverlegen, Gasleitungsinstallationen und Heitzungsklassischer Kessel im Keller sich natürlich total geändert hat.
00:01:58: Das kann man jetzt unter Anlagenmechanik natürlich grob zusammenfassen.
00:02:02: Wir sind ja im Endeffekt aufgestellt, dass wir eher im klassischen Kultensegment Privatkunde unterwegs sind und kleine gewerbliche Kunden oder klein bis mittlere gewerblische Kunden und eben auch Mietobjekte mehr Familien- oder Hausverwaltung.
00:02:16: Das betreuen wir.
00:02:18: Und da versuchen wir natürlich trotzdem über unsere Meisterheizung sanitär Elektro.
00:02:26: Im Endeffek Du hast so zu kategorisieren, dass auch die Teams, die wir rausschicken im Endeffekt schon spezialisiert sind.
00:02:34: Natürlich hast du über die Grundausbildung im Beruf kannst du erst mal alles oder soll es alles können.
00:02:40: aber wir versuchen dann schon sozusagen... Wir kitzeln ein bisschen raus nach der Ausbildung.
00:02:46: was interessiert den Mitarbeiter?
00:02:47: Wo hat er seine Stärken?
00:02:49: und da können wir ihn natürlich gezielt darauf Fortbildende.
00:02:53: So ist es im Endeffekt schon, dass wir mit einer Art Abenteilungen arbeiten die schon übergreifen zusammenarbeiten und zu den ganzen Gewerken gibt's dann natürlich auch den Kundendienst der im Endefekt den Service macht.
00:03:05: Das ist immer so grob zur Einteilung bei uns.
00:03:07: Ich stelle mir das davor auch eine Aussage von dir in einer der letzten Folgen langjährige Mitarbeiter mit viel Erfahrung.
00:03:18: dann die Mitarbeiter teilweise hochspezialisiert sind, beziehungsweise jeder der möchte kann und sollte auch fort und weiter Bildung angehen.
00:03:30: Das ist ja bei euch so oder so angesichts immer weiterer Techniken einfach fast täglicher Alltag Und dann kommen neue Mitarbeiter dazu.
00:03:41: Da bist du glaube ich neue Wege gegangen.
00:03:44: Stichwort Videoportal.
00:03:46: Jetzt will ich mir mal vorstellen Woydowski Handwerksbetrieb und Videoportal.
00:03:54: Kenne ich nur aus dem Großunternehmen?
00:03:56: Was hat dich dazu gebracht?
00:03:58: Also wenn ich ganz ehrlich bin, was mich dazu gebracht hat ist eigentlich gar was ganz Banales das.
00:04:04: wir haben eine Alarmanlage in der Firma Und die wird in der Regel natürlich von den Mitarbeitern die morgens früh als erstes da sind und aufschließen bedient.
00:04:14: aber Dingen wie Notdienst oder auch mal, wenn man eine Überstunde anfällt muss das ja auch ein anderer Mitarbeiter können.
00:04:21: Also das Hives selbst, wenn ich das Thema mal erklärt habe und einer hat das einen Jahr lang nicht gemacht dann ist es schon schwierig daran zu erinnern, wie es funktioniert.
00:04:30: also diese Frage kam immer wieder auf oder der Anruf abends schon spät abends Chef Ich mache ja ein Notdienst aber Wie kriege hier die Alarmalager ausgeschaltet?
00:04:40: Das habe ich sehr oft wiederholt.
00:04:42: und natürlich wenn bei uns Mitarbeiter, also so ein klassisches Onboarding gibt es natürlich wie in jedem Betrieb wo man Dinge erst mal erklärt auch Mitarbeiter mitfährt.
00:04:52: Aber auch diese Dinge wie war ich dieser Alarmanlage unscharf oder wieder scharf?
00:04:57: Und da hab' ich gedacht das kann man doch eigentlich mit einem Video machen aber wie will man's machen?
00:05:01: jetzt einen WhatsApp oder ähnliches findet ja dann auch keiner mehr wider hat mich lange auf dem Markt umgeschaut und es gibt ja die klassischen Schulungsplattformen eher in der Industrie angesiedelt.
00:05:11: Aber heute ist sowas auch in schmaleren Lösungen und da haben wir eine ganz gute, dann muss man ja gucken Datenschutzkonformen, Discord-VO und solche Dinge die das eben machen, Serverhosting in Deutschland oder Europa.
00:05:23: Und dann haben wir im Endeffekt damit angefangen.
00:05:24: also es war das allererste Video was ich aufgenommen habe, dass geht auch nur zwanzig Sekunden wie ich die Annahmerlage entschärfe.
00:05:31: und daraufhin haben wir am Endeffek ein Videoportal für Mitarbeiter aufgebaut, was eben auch zum Onboarding genutzt wird.
00:05:38: Also einen Mitarbeiter die neu dazu kommen aber auch als Schulungsportal oder z.B das ganze Thema Arbeitssicherheit sehr umfangreich.
00:05:46: und da haben wir dann gesagt diese Unterweisungen, die wir machen müssen, die machen wir natürlich in der Praxis macht das der Meister.
00:05:54: Aber diese ganzen Grundschulung oder ähnliches, die Machen wir auf dem Videoportaal.
00:05:58: Die kann dann jeder Mitarbeiter dann angucken, wenn er die Zeit und die Lust dazu hat.
00:06:02: Und wir können auch dokumentieren, dass die Mitarbeiter es im getan
00:06:05: haben.".
00:06:07: Ja
00:06:08: ich höre ganz stark raus Strukturprozesse.
00:06:11: Ich glaube ein Nervfaktor für Mitarbeiter kann das sein, wenn es Chaos in Betrieb gibt.
00:06:19: Unvorhersehbar ist es glaube ich für Handwerk, für die Baustelle ja... in der Natur der Sache und an der Tagesordnung vielleicht noch mal so paar Gedanken oder Erlebnisse von dir dazu.
00:06:34: Ich behaupte jetzt mal steile These, du hast dem Chaos den Kampf angesagt gut organisiert dass es eben für die Mitarbeiter so einfach wie möglich ist und am Ende spiegelt sich das ja auch im Erlebnis beim Kunden wieder.
00:06:47: was ist dir da wichtig?
00:06:50: Ja, das ist ein ganz wichtiges Thema.
00:06:52: Das muss man ja jetzt auch aus der Kaufmännischen Brille sehen wirtschaftlich dass eine gute Arbeitsvorbereitung, Arbeitsdurchführung, Sauberkeit an Baustellen natürlich eben dafür zu dienen, dass wir die Projekte auch positiv am Endeffekt abschließen können.
00:07:07: und natürlich wenn man klassisch jetzt mal im Internet schauen würde Handwerksbetrieb Lagerhaltung oder ähnliches Das war auch bei uns langen Thema, kann man auf wenigen Räumlichkeiten und da haben wir zum professionellen Lagermanager ins Boot geholt der um Endeffekt gezeigt hat wie man das machen kann.
00:07:23: Und dann muss man natürlich manche Dinge ganz neu denken oder mal aus einer ganz anderen Sichtweise.
00:07:28: Man muss sich auch von Dingen trennen.
00:07:30: also da tun sie ja die Handwerker auch teilweise sehr schwer mit.
00:07:33: so haben wir angefangen vor ein paar Jahren einen sogar das Kanbarn System bei uns einzuführen.
00:07:38: Das heißt die gängigen Schnelldreher Lagerartikel wurden identifiziert Und nur diese werden noch bei uns gelagert und im Endeffekt alles andere wird durch die Arbeitsvorbereitung.
00:07:49: Wir können ja relativ gut monitoren, welche Artikel immer wieder gebraucht werden.
00:07:53: Die werden im Endefekt vorbereitet und daraufhin haben wir also wir haben schon länger Zeit einen Lageristen bei uns angestellt, der aber dieses ganze System dann verwaltet in Verbindung mit Mitarbeitern.
00:08:07: jetzt mal ganz simplen Ausdruck daraus das lagerfach ist leer ist eine Karte drin, nämlich raus stecke ich in der Box.
00:08:13: Also trotzdem sehr simpel gehalten und das haben wir nach direkt danach gesehen.
00:08:19: Das führt natürlich auch zu einer Mitarbeiterzufriedenheit, zu einer Kundenzufriederheit und somit konnten wir uns schon sehr gut organisieren.
00:08:28: Kunde!
00:08:28: Ich will das nochmal aufgreifen.
00:08:32: Ein Qualitätskriterium für den Kunden es Beudofs gerückt auch für etwaigen Notdienst aus.
00:08:41: Wenn ich jetzt Mitarbeiter bin, das geht in Richtung Freizeit.
00:08:46: Also das ist eigentlich dann eine Berufsgruppe die parat stehen muss?
00:08:51: Ja da sind wir ein bisschen wie Notarzte fast zu sehen und klar, das gehört für uns natürlich dazu.
00:08:58: Wir wollen nicht nur Technik verkaufen Wie diese großen Player am Markt Die einmal vorbeikommen Eine Anlage hinbauen Und dann sitzen sie eventuell in Berlin oder ähnliches und sind nicht mehr gesehen.
00:09:10: Das erleben wir immer wieder in den Gesprächen mit den Kunden, dass die sagen es ist uns super notwendig.
00:09:14: Also klassischer Fall immer kommen sie auch an heilige Abend.
00:09:17: Ja ja Wir kommen auch ein heiliger Abend und ja das ist natürlich ein Thema Emotionales Thema für einen Mitarbeiter Dass er im Endeffekt zu gewissen Zeiten arbeiten soll.
00:09:30: Und da haben wir eigentlich ein super System gefunden.
00:09:33: was wir auch gesagt haben Wer das tut der soll auch davon profitieren indem er bei uns ein sehr übertarifliches Geld dafür bekommt.
00:09:43: Und jeder Mitarbeiter, der eine Woche Notdienst bei uns macht, der bekommt einen weiteren bezahlten Urlaubstag dazu und das summiert sich natürlich schon und dass die Mitarbeiter das sehr gut finden in das System und auch gerne den Notdiensten machen.
00:10:01: Ich muss auch wiederum dazusagen wenn man so eine gute Qualität einwortet wie wir hat man mit dem Notdientz.
00:10:07: Es ist jetzt nicht so, dass der Mitarbeiter das ganze Wochenende im Notdienst unterwegs ist.
00:10:11: Das sind nur wenige Einsätze – im Sommer natürlich auch branchenbedingt weniger wie im
00:10:15: Winter.".
00:10:16: Wie das bei euch bei Woldowski im Betrieb gemanagt und gehandhabt wird.
00:10:23: Richtung Notdienste haben wir soweit besprochen?
00:10:26: Wie sieht es denn aus generell mit Überstunden?
00:10:31: Ja,
00:10:35: das gibt es ja überall.
00:10:37: Dass das Thema in politischen Diskussionen heißt auch wieder wir müssen alle mehr arbeiten.
00:10:42: also wir haben da eigentlich eine gute Regelung für gefunden.
00:10:45: Wir haben erst mal gesagt unsere Projekte sind so gut strukturiert und gemacht dass generell erstmal alles in der vorgegebenen Arbeitszeit bewältigt werden kann.
00:10:55: So dann gibt's Mitarbeiter die sagen Chef.
00:10:57: ich möchte aber gerne noch ein bisschen darüber hinaus arbeiten.
00:11:01: dem verwähren wir uns nicht.
00:11:03: Wir haben Arbeit mehr als genug.
00:11:05: Aber generell ist es auch vollkommen okay, wenn man dann sagt das ist so in Ordnung und wir sehen das ja auch an den Arbeitszeiten.
00:11:12: also man schafft es bei uns tatsächlich auch im Endeffekt ohne eine Überstunde im Monat hinzukommen mit seinem Arbeitspensum.
00:11:21: von der Warte aus ist es immer eine Gestaltung.
00:11:24: aber es ist gar nicht bei uns so dass die Mitarbeiter nach Hause gehen und sagen ich muss hier über Stunden buckeln ohne Ende
00:11:32: Wenn ich mich für Wodowski entscheide, ich mal bewerbe und so.
00:11:38: Was steht noch auf dem Programm in Richtung Vorteile für mich als Mitarbeiter um auch mal wieder ein Großunternehmen Begriff zu benutzen?
00:11:48: Die Mitarbeiter Benefits?
00:11:50: Ja das sage habe ich mich natürlich auch an Dingen die.
00:11:55: das Red muss man ja nicht immer neu erfinden aber man muss sich vielleicht fürs Handwerk ein bisschen besonders gestalten.
00:12:01: Ich könnte jetzt hier den ganzen Blumenstrauß erzählen.
00:12:04: Das ist vielleicht am einfachsten, wenn man bei uns im Karriereportal schaut da haben wir die über zehn Mitarbeiter Vorteile, die man bei Uns hat.
00:12:12: Wir haben aber im Endeffekt also dieser klassische Obstkorb der einmal die Woche dahingesprayet wird.
00:12:18: Büro wie bei unseren gewerblichen Mitarbeitern ist ja schon fast ein Klassiker, den jedes Unternehmen macht.
00:12:24: damit gewinnt man ja kein Blumen Strauß mehr.
00:12:27: Aber im Endeffekt haben wir eine persönliche Kreditkarte schön mit Woldowski Logo gebrendet für die Mitarbeiter, wo jeder Mitarbeiter pro Monat einen Betrag drauf bekommt.
00:12:38: Steuerlich gibt es ja einen gewissen Freibetrag.
00:12:40: Die kann der Mitarbeiter so einsetzen wie er möchte.
00:12:43: Die kriegt bei uns zum Beispiel jeder Mitarbeiter neben unserer großen E-Auto Strategie dass jeder Mitarbeiter elektrisch fahren kann was über Gehaltsumwandlung geht.
00:12:53: Da können wir ja auch mal eine komplett extra Folge machen, weil das hier ein sehr langes Thema ist.
00:12:57: Gibt es genauso für einen Jobrad?
00:12:59: Also ich habe wirklich auch ganz viele Mitarbeiter oder auch Mitarbeiter die nur einen Job Rad haben, weil sie gar kein Kraftfahrzeug fahren wollen und beim E-Bike die kosten ja wenn sie so möchtest heute fast wie ein Kleinwagen.
00:13:12: also das kann man auch bei uns im Endeffekt als Benefit bekommen Und darüber hinaus haben wir viele Vorteile.
00:13:21: Wir haben zum Beispiel eine Jahresprämie, also ich habe irgendwann gesagt Ich mache mich so transparent über das sogenannte ZDF-Zahlen, Datenfaktenfrühstück hat mein Geschäftsfreund Rolf Steffen mal erfunden.
00:13:36: Da geht es einfach darum als Unternehmer zu sagen, ich muss mich mal transparent machen und als GmbH meinen Jahresgewinn mal ganz klar den Mitarbeitern kommunizieren und dann können die Mitarbeiter auch, dann wissen ja was im Unternehmen los ist.
00:13:51: Und da kann man auch ganz klar sagen wenn wir diesen diese Ziel erreichen, dann können wir einen gewissen Teil von diesem Jahresüberschuss abgeben und als eine gewisse Provision auszahlen.
00:14:02: das sind so sage ich mal die großen Bausteine, ne?
00:14:05: Die vielen kleinen Bausteinen kann man am besten mal nachschauen.
00:14:08: Ja, ähm... ja viele, ziehen Power und Erlebnisse aus der Betriebsfeier.
00:14:18: Weihnachtsfeier, Sommerfest... Was habt ihr da am Start?
00:14:22: Das ist auch ein Mitarbeiter-Benefit würde man mal sagen.
00:14:27: aber ich finde das gehört einfach dazu dass wir neben einer klassischen Weihnachts feier nur kickeln gehen.
00:14:34: also wie ich sage den Mitarbeiter ihr könnt doch bitte schauen was ihr machen wollt und nicht immer vom Chef Oben herum, wir machen das und dass.
00:14:42: Wir machen eine Stadtführung... ...und dann sitzt jeder da und sagt, der Chef will hier was einfallen lassen,... ...sondern nein ich hole die Mitarbeiter mit ins Boot,... ...wir machen verschiedene Vorschläge,... ...und ob wir mal nur Kegeln gehen oder auch Gokart fahren gehen?
00:14:55: Also wir haben schon alles möglich gemacht.
00:14:57: Kochkurs finde ich zum Beispiel super toll!
00:14:59: Also ein super Team-Event.
00:15:00: Und das haben wir auch im Endeffekt mit einem Event eher im Sommer.
00:15:05: Da sind wir ja
00:15:06: z.B.,
00:15:07: bei uns in der Region gibt es einen Kletterpark.
00:15:10: war selber überrascht wie die Mitarbeiter, also sie haben Kletterrennen gemacht und waren begeistert oder im Besuch von einem Freizeitpark.
00:15:19: Oder immer.
00:15:20: da gibt es ja auch was und das gehört im Endeffekt dazu.
00:15:23: Und das leben wir und man merkt eben auch... Da wird auch mal eine andere Anekdote gesprochen an anderer Stelle hat man das schonmal.
00:15:32: Was sind so die Erlebnisse im Handwerk?
00:15:34: Da gibt's ja immer viel zu berichten.
00:15:39: Ich wollte auch diese Folge verschonen mit dem Begriff, aber jetzt nenne ich ihn einfach mal erhaftet an dieser Branche an Fachkräftemangel.
00:15:49: Fachkräftenmangel steht ja genau für das Engagement.
00:15:55: oder du engagierst dich auch mit vielen Dingen dafür dass das der Vergangenheit angehört, dass es immer wieder durchbrochen wird und Menschen die überlegen ob sie in der Branche anfangen Ja, bei dir Anfragen.
00:16:10: Bei Woydowski sagen da lohnt es sich zu bewerben.
00:16:14: ihr seid da ganz konkret geworden und habt noch ein paar Videos gedreht.
00:16:17: vielleicht erzählt du damals von der Geschichte wie's entstanden ist.
00:16:23: klar schwingt auch mit deine Idee von wir machen etwas wir packen an.
00:16:27: was ist draus geworden?
00:16:29: Also genau wenn man dich Gedanken macht wie man neben dem klassischen Weg der Ausbildung die wir natürlich auch anbieten Mitarbeiter gewinnen kann ist es gerade im Handwerk schwierig.
00:16:41: Muss man nicht drum herumreden, um sich da sichtbar zu machen und diese ganzen Wege jetzt viel Werbung für Internetportale zu bezahlen oder ähnliches... Da bin ich kein Fan von!
00:16:53: Und da haben wir eine tolle Agentur und einen Filmagentur gefunden die mit uns zusammen so Projekte gemacht hat und das ist ja da muss die Schauspieler werden musste mir dann auch mal eine Netflix-Serie, Haus des Geldes war das.
00:17:10: In dem Fall erst einmal angucken, kannte ich nicht, wurde ich dann in meinem Freund, wie kennst du ihn nicht?
00:17:15: Bin ich Zeit als Handwerker und darauf haben wir ein Video gemacht wo wir im Endeffekt ähnlich im Stil wie Haus des Geldes Mitarbeiter aus prekären Arbeitsverhältnissen gerettet haben so ganz grob umrissen.
00:17:32: also können wir empfehlen bei YouTube einfach mal gucken unserem Woydowski-Portal, da kann man mal so schauen wie das Video geworden ist.
00:17:39: Also war natürlich ein Riesenfetz!
00:17:40: Wenn man mal bedenkt was das aber für einen Aufwand natürlich ist.
00:17:43: also wir haben tatsächlich filmt die zwei komplette Tage im Unternehmen gehabt, haben dann mehrere Videos gemacht und die waren... Das war jetzt vielleicht so das Enka-Video was was was im Endeffekt dass am meisten auch Zeit in angespruch genommen hat Aber das ist natürlich durch die Decke gegangen.
00:18:00: Also, das war mal so ein ganz anderer Weg wie man Mitarbeiter werben kann und ist auch glaube ich bei meinen Branchenkollegen aufgenommen worden und an den Zahlen und wiederum auch einen Teambildungsobjekt also mit den Mitarbeitern, die auch mit mir zusammen Texte lernen mussten und war aber ein super Erlebnis.
00:18:21: Also kann ich nur empfehlen das Video mal anzuschauen.
00:18:23: Stichwort Ausbildung Ron Jetzt in der Rolle des Azubis.
00:18:29: Was darf ich erwarten im Unternehmen Wojdorski?
00:18:35: Ja, es ist ja so wie ich gerade schon sagte dass die jungen Leute, die teilweise mit mit sechzehn von der Schule kommen wenig Informationen eigentlich haben.
00:18:46: diese Informationen sind da aber auf die junge leute strömt ja so viel ein das wir immer wieder merken dass sie in der Tiefe den umfänglichkeit unseres berufes gar nicht umfassen können.
00:18:58: Ist aber auch, liegt ja auch in der Sache der Natur und auch des Alters.
00:19:02: Und wir haben das Glück dass für die letzten Jahre immer wieder Azubis haben.
00:19:07: Im Moment haben wir tatsächlich drei Azubies und mit dem neuen Ausbildungsjahr kommen zwei weitere dazu.
00:19:13: also da sind wir sehr stark aufgestellt.
00:19:18: Du bist im Endeffekt einer klassischen gewerblichen Ausbildung hast du ja parallel die Berufsschule Und wenn ein Azubi bei uns beginnt, dann hat er tatsächlich im ersten Jahr zweitage Berufsschule und ist an drei Tage im Unternehmen.
00:19:35: Und wird von uns ähnlich wie auch die gewerbischen Mitarbeiter, die wir uns anfangen vernünftig ongebordet.
00:19:42: Wir haben zwei Meister, die sich bei uns um die Ausbilder... Also als Meister hat man die sogenannte Ausbildungsprüfung dann auch tatsächlich kümmern.
00:19:52: Ich bin ja immer oben drüber, auch dann für alles im Endeffekt da.
00:19:56: Aber im Tagesgeschäft habe ich diese zwei Meister die Azubis betreuen.
00:20:02: Einmal eine Woche morgens früh in einer Besprechung wo auch die Azobis ihre Berichtsefte mitbringen und diese wöchentlich führen.
00:20:10: Und dann kann man auch im Endefekt Dinge besprechen, wenn es mal klemmt oder ähnlich ist.
00:20:16: Da sind wir auch sehr gut aufgestellt!
00:20:20: Also Azubi sein heißt auch mitfahren, anpacken und wir haben ja so vieles von diesen vielen Techniken die euch einfach beschäftigen bereits angesprochen.
00:20:33: Das heisst da wach sich einfach rein.
00:20:36: Da gibt es zu einem auf der einen Seite die Berufsschule aber auch das Arbeiten im Betrieb und klare Kontaktpersonen Ansprechpartner um's mal einfach sagen
00:20:47: Die Berufsschulen, das liegt ja auch in der Sache in der Natur sind natürlich immer ein bisschen hinterher.
00:20:53: Auch bei dem schnellen Wandel der Zeit der Techniken.
00:20:55: deswegen wir sind ja bei vielen Dingen schon auch gegenüber anderen Betrieben relativ weit vorne und die Techniken lernt man natürlich Learning by Doing.
00:21:05: also die Jungs fahren im Endeffekt mit.
00:21:07: Wir versuchen das so aufzuteilen dass sie im Projektgeschäft aber genauso wie im Kundendienst mit dabei sind.
00:21:13: Und dann am Endeffekte Dinge lernen Von den Berufsschulen.
00:21:17: übergreifend von unseren Innungen ist es ja so, dass die sogenannte übertriebliche Ausbildungen vier oder fünf übertriebliche Ausbildung organisieren, wo gewisse Fertigkeiten, die nicht alle Betriebe haben.
00:21:29: Dazu wird auch tatsächlich noch traditionelle Sachen wie Löten und Schweißen und Biegen und solche Dinge werden nämlich da vermittelt.
00:21:36: Und somit hat der Azubi in der dreieinhalbjährigen Ausbildung eigentlich einen Riesenportfolio was er dann hat.
00:21:45: Dann geht es aber natürlich als Monteur irgendwann später los, um die Sachen auch wirklich alleine zu bewältigen und wir versuchen natürlich schon Azubis nach dem zweiten dritten Jahr dann im Endeffekt auch mal alleine loszuschicken.
00:22:00: Um dann schonmal diese Dinge wirklich alleine umzusetzen weil das ist wahrscheinlich immer noch die beste Schule in der man die Eigenverantwortung stärkt.
00:22:08: Und was einen erwartet?
00:22:10: Im Team Woidowski, das hattest du vorhin ja schon ordentlich angeteasert und schmackhaft gemacht.
00:22:17: Die Videos die ihr gedreht habt wie es da im Team- und Teamgeist miteinander zugeht.
00:22:23: Deshalb würde ich sagen lasst uns diese Folge schließen auf in Richtung YouTube Kanal.
00:22:29: Dies war eine Folge von Podcast Zukunft Handwerk der Woidowsky Podcast.
00:22:36: Wir bereiten weitere Folgen vor.
00:22:38: wir freuen uns auf ein Wiedersehen und wieder hören.
00:22:42: Und ich würde sagen vielen Dank Ron, bis demnächst!
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